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360GradKamera.de - Dein Ratgeber Magazin rund um das Thema VR-Kameras!

GoPro Fusion Test

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Hersteller
Gewicht:4,1 x 6,6 x 7,3 cm
Abmessung:227 g
Fotoauflösung:18 MP/30fps
Videoauflösung:5,2K 30fps /3K 60fps
Sichtfeld:vollsphärisch
externer Speicher:
Akkukapazität:2.620 mAh
Akku austauschbar:
Zoom:
USB:
HDMI:
Wifi:
Bluetooth:
NFC:

Das ermittelten wir durch anerkannte GoPro Fusion Tests: Das bekannteste Unternehmen in der Action Fotografie Branche ist nun auch auf den 360 Grad Zug aufgestiegen. Die GoPro Fusion ist eine sportliche 360 Grad Kamera, mit der man bei heftigeren Outdoor Aktivitäten den Moment festhalten kann. Wie gut die VR-Kamera im Vergleich zur Konkurrenz abschneiden kann erfahren Sie in der folgenden Zusammenfassung.


Lieferumfang

  • GoPro Fusion Kamera
  • Fusion Grip
  • Fusion Akku
  • Fusion Befestigungsöse
  • Gebogene Fusion Halterung
  • Flache Fusion Halterung
  • USB-C-Kabel
  • Fusion Tasche

Verarbeitung und Design im Test – unverkennbar eine GoPro:

Das Design der GoPro Fusion hat eine einzigartige Form. Dabei erkennt man auf den ersten Blick das es sich bei der Actioncam, um eine Kamera aus dem Hause GoPro handelt. Das Unternehmen führt seine Linie fort, sodass die Fusion sich das Design mit den Kameras Hero5 Black und Hero6 Black teilt. Das griffige Material und die bekannten, dezenten zweifarbigen mattgrau machen es erkenntlich. Wie auch bei diesen Kameras wirkt die VR-Kamera sehr hochwertig und robust verarbeitet. Die Größe von nur 41 x 66 x 73 mm ist die 360 Grad Kamera komfortabel zu transportieren.


GoPro Fusion Test

Funktionsumfang

Die GoPro Fusion hat eine ähnliche Tiefe wie eine Hero-Kamera, ist aber sowohl breiter als auch höher. Die allgegenwärtige GoPro-Halterung wird direkt am Gehäuse befestigt, anstatt Teil einer separaten Hülle zu sein. Diese zusätzliche Größe könnte die Montage auf engstem Raum etwas umständlicher machen, aber man kann die 360 Grad Kamera sonst überall dort einsetzen, wo man eine andere GoPro-Kamera verwenden würden. Zwei selbstklebende Halterungen sind im Lieferumfang enthalten, zusammen mit einem Mini-Stativ/Selfie-Stick (Fusion Grip). Sie verfügt über die erkennbare Zwei-Tasten-Oberfläche von GoPro und eine LCD-Frontanzeige, aber es fehlt ein Monitor oder Touchscreen.

Ein wichtiger Unterschied zwischen der Fusion und ihren Hero-Geschwistern besteht darin, dass die Actioncam nur bis zu 5 Meter wasserdicht ist, etwa die Hälfte der Tiefe, die eine Hero Kamera aushalten kann. Das sollte für die meisten Anwender aber kein Problem sein.
Ein Teil der zusätzlichen Größe ist die Aufnahme eines größeren Akkus, der bei einer Auflösung von 5,2K bis zu 75 Minuten hält.
Bei langen Serienaufnahmen ist die Aufnahmezeit jedoch eher durch die erzeugte Wärme, als durch die Speicherkapazität in der Akkulaufzeit begrenzt. Aus renommierten 360 Grad Kamera Testquellen konnten wir entnehmen, dass sich die Kamera nach etwas über eine Stunde wegen Überhitzung von selbst abgeschaltet.

Möchte man die GoPro Fusion kontinuierlich betreiben, kann man sowohl Batterie als auch die Temperaturbegrenzungen umgehen, indem man die 360 Grad Kamera extern über den USB-C-Anschluss mit Strom versorgt. Allerdings sollte man vorher darauf achten, den Akku rauszunehmen, damit es nicht zu einer Überhitzung kommt. Im Gegensatz zu anderen Dual-Linsen-360-Kameras zeichnet die Fusion 360 Grad Aufnahmen gleichzeitig auf zwei Micro-SD-Karten auf – eine Karte für jedes Objektiv. Diese Möglichkeit bietet der Kamera genügend Bandbreite, um die 5,2K bei 30fps oder auch die 3K bei 60fps Videodateien abspeichern zu können ohne das nicht genügend Speicher vorhanden sein könnte. Egal, ob es um die Übertragung von Dateien über Wi-Fi auf ein intelligentes Gerät oder den direkten Anschluss der Kamera an einen Computer geht, die Daten der beiden Karten werden nahtlos in einem für den Benutzer unsichtbaren Prozess zusammengeführt. Entscheidet man sich für ein Kartenlesegerät, sollte man den gesamten Inhalt beider SD-Karten auf den Computer kopieren.

Es ist möglich, die Fusion von der 360 Grad Kamera aus zu steuern, aber man erspart sich eine Menge Ärger, wenn man über die GoPro-App interagiert. Für Kenner der Hero5 oder Hero6 Black Kameras kann die Touchscreen-Oberfläche etwas langsam und umständlich wirken. Die Go Pro App ist mit allen anderen Kameras aus dem Hause GoPro kompatibel. Hat man also schon eine zu Hause stehen lohnt es sich in dem Fall sehr im GoPro-Ökosystem zu bleiben. Das Halten der Kamera von Hand oder auf dem mitgelieferten Selfie-Stick/Stativ unterscheidet sich nicht wesentlich von der Handhabung mit einer anderen GoPro. Montiert man es jedoch an einem Fahrradrahmen, Helm oder sogar einem Armaturenbrett, lässt sich das Gewicht spürbar merken.
Während die Kamera wasserdicht ist, ist dies nur zum Schutz bei nassen Abenteuern wie Rafting oder Surfen. Der Versuch, unter Wasser zu filmen, wird für 360 Grad Inhalte nicht gut funktionieren, da das Wasser wie eine Linse wirkt, die den Blickwinkel verändert und die beiden Hemisphären nicht mehr schön zusammennähen lässt.

Die GoPro App ist genauso einfach zu bedienen wie mit jeder anderen GoPro Kamera. Einstellungen für Farbe, Weißabgleich, ISO-Limit, Schärfe und Belichtung lassen sich darüber einstellen und anpassen.
Die 360 Grad Videodateien sind ziemlich groß, und ein 30-Sekunden-Clip kann bis zu anderthalb Minuten dauern, um über Wi-Fi übertragen zu werden. Möchte man seine 360 Grad Aufnahmen mit dem Inhalt des gesamten Tages auf den PC spielen sollte man Zeit mitbringen.
Die App bietet speziell für die Fusion, OverCapture, das Tool von GoPro zur Erstellung traditioneller 180 Grad Videos aus einem 360 Grad Video. Das funktioniert ganz einfach über die App. Diese Option kann einen besonderen Moment nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zeigen.
Ebenfalls bietet die GoPro Fusion die Funktion „Tiny Planet“ und andere Effekte, um die Aufnahmen nochmal aufzuwerten. Dazu muss man allerdings in den OverCapture Modus wechseln. Alles andere lässt sich dann ganz einfach über die App konfigurieren.
Ebenso kann man die erstellten Aufnahmen mit anderen Hero-Kamera Videos über die Quick App von GoPro kombinieren und in kürzester Zeit ein vollständiges Video mit Titeln und Musik erstellen.

Leider gibt es keine Möglichkeit Keyframes zu setzen, eine Funktion, die uns bei der preiswerteren 360Fly 4K Kamera wirklich beeindruckt hat. Das bedeutet, dass Schwenkungen und Zooms im resultierenden abgeflachten Video nicht so glatt und präzise sind, wie sie sein könnten, und wenn man auch nur eine kleine Änderung vornehmen möchte, muss man die gesamte Aufnahme wiederholen.
Ebenso gibt es leider keine Möglichkeit die Zeitleiste zu überspringen und die Perspektive an einem bestimmten Punkt zu wechseln. Das ist eine lineare Echtzeitbearbeitung in einer nichtlinearen Welt, und das ist einfach Schade. Für Anwender ohne Erfahrung in der Videobearbeitung sollte das allerdings kein Problem darstellen.

Fusion Studio auf dem Desktop führt das sauberste Stitching von allen Zwei-Linsen-360-Kameras durch, die wir je gesehen haben.
Die Funktion OverCapture war eigentlich nicht verfügbar, als die Kamera Ende 2017 in den Handel kam. Erst Anfang 2018 wurde die 360 Grad Kamera durch ein Update verfügbar gemacht. GoPro hat gesagt, dass sie weiter daran arbeiten, das App-Erlebnis zu verbessern, so dass OverCapture hoffentlich noch mehr Möglichkeiten erhält.

Das Fusion Studio Desktop-Programm bietet die Einstellungen von Farb- und perspektivische Korrekturen und ob man das erstellte Material als 360 Grad Video oder abgeflachte Video zur Weitergabe an Social Media oder zur Bearbeitung in einem anderen Programm ausgeben möchte. Zusätzlich bietet das Programm ein voll automatisches Stitching der beiden Bilder.


GoPro Fusion Test – Video:


Fotos und Qualität – GoPro Fusion Test

Die kleine Actioncam erstellt die 360 Grad Aufnahmen mit 18 Megapixel und einer Auflösung von 5760 x 2880 Pixel. Während die meisten 360 Grad Kameras ihre Objektive Rücken an Rücken platzieren, sind die der GoPro Fusion leicht versetzt. GoPro behauptet, dass die Actioncam dadurch eine genauere Naht zwischen den Hemisphären durchführen und eine unsichtbare Nahtlinie erzeugen können. Die Stitching-Qualität unterscheidet sich jedoch drastisch, je nachdem, ob man in Fusion Studio auf dem Desktop oder in der GoPro Mobile-App die 360 Grad Aufnahmen bearbeitet.

Die Aufnahme von 360 Grad-Inhalten erfordert eine gewisse Planung und Platzierung, um das Erscheinungsbild der Stitchlinie zu minimieren, sodass man die Live-Ansicht in der GoPro-App nutzen sollte. Aus externen GoPro Fusion Tests haben wir entnommen, dass die GoPro Fusion eine gute Arbeit bei der Überblendung von Belichtungen über beide Hemisphären hinweg macht, aber in manchen Situationen waren immer noch unterschiedliche Helligkeitsstufen von einer Hälfte der Szene zur nächsten bemerkbar.
Die Aufnahmen weisen gute Farben auf, während extreme Highlights (wie der Bereich des Himmels, der die Sonne umgibt) komplett ausgeblichen erschienen, macht die Fusion einen lobenswerten Job, die Belichtung auszugleichen und Details von hell bis dunkel einzufangen.


GoPro Fusion Test

Videofunktion und Qualität

Ähnlich wie einige andere 360 Grad Kameras verfügt auch die GoPro Fusion über eine gyroskopische Bildstabilisierung, und diese funktioniert wirklich gut für 360 Grad-Inhalte und liefert nahezu perfekt glatte Aufnahmen. Aus einem GoPro Fusion Test konnten wir entnehmen, dass die GoPro Fusion in Aktion wirklich sauber arbeitet und die Ergebnisse sich sehen lassen können. Dabei nimmt die VR-Kamera in 5,2K bei 30fps oder 3K bei 60fps die 360 Grad Inhalte fast nahtlos auf. Über die OverCapture Funktion ist lediglich eine Auflösung von 1920 x 1080, also Full-HD, möglich. Bei diesen Aufnahmen sollte man auch darauf achten das Bild sehr breit zu halten, damit die Actioncam soviele Pixel wie möglich aufnehmen kann. Bei Wasseranfälligen Outdoor Aktivitäten kann die GoPro Fusion bis zu 5m mit unter Wasser genommen werden.

Schärfe ist ein weiterer üblicher Tiefpunkt von 360 Grad Kameras und die GoPro Fusion hat diesen nicht vollständig ausgearbeitet. Die Cam profitiert zwar von seiner 5,2K-Auflösung, aber es bleibt hinter der Qualität zurück, die wir von herkömmlichen Actionkameras kennen. Es sieht anständig auf einem Smartphone aus, oder in weiten Winkeln, aber es fängt an, auf größeren Bildschirmen oder beim Zoomen zusammenzubrechen. Wenn Sie Details in etwas relativ Weitem festhalten wollen, vergessen Sie es. Dies kann besonders bei OverCapture-Videos problematisch sein, bei denen das Vergrößern und Verkleinern ein Teil des Spaßes ist.


Fazit – GoPro Fusion

Die Fusion bietet ein robustes Design, meist ein angenehmes Erlebnis und genügend Kontrolle, um Power-User glücklich zu machen, aber es lässt viele Probleme von aktuellen 360 Grad Kameras ungelöst. Vor allem auf dem Handy ist die Bildqualität immer noch ein Wermutstropfen, und OverCapture ist im Moment nicht ganz die Lösung, auf die wir gehofft hatten.

Aber eine Sache, die wir GoPro zuschreiben, ist, dass es einer der wenigen 360-Grad-Kamerahersteller ist, der eine Hard- und Softwarelösung anbietet. Das heißt man kann nicht nur Inhalte erfassen, sondern GoPro stellt auch die Werkzeuge zur Verfügung.
Die meisten 360-Grad-Kameras bieten die Capture-Lösung, aber die Software ist entweder glanzlos oder einem Dritten wie YouTube oder Facebook überlassen.

Wirvon 360gradkamera.de werden das Gefühl nicht los, das die Fusion hätte besser sein können und sind uns nicht sicher, ob es den hohen Preis rechtfertigt – außer vielleicht für erfahrene Video-Editoren, die die Zeit und das Know-how haben, in Fusion Studio zu arbeiten und in Premiere Pro zu schneiden.

Wenn man aber seinen Videos ein unverwechselbares Aussehen verleihen will und das Budget dies zulässt, dann kann man mit dieser Kamera nichts falsch machen. Immersive Videos bieten eine einzigartige Perspektive auf den Moment. Ebenso, wenn man bereit ist, die Zeit in die Postproduktion zu investieren, bietet die GoPro Fusion eine der besten Qualitäten, die man von einer Dual-Linsen-Kamera bekommen kann.

Allerdings, wenn man nur auf der Suche nach einer 360 Grad Kamera für zwischendurch ist und keine erweiterte Kontrolle oder Imprägnierung braucht, denen empfehlen wir eine Actioncam wie die 360Fly 4K. Für komplette Neueinsteiger mit kleinem Geldbeutel können wir als Alternative die Ricoh Theta SC anbieten.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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